Fettreduzierte Pulver-Variante

Hallo liebes Huel-Team und Mitleser,

Ich bin schon seit Jahren von HUEL sehr begeistert und habe schon einige neue Kunden für euch gewonnen. Aber leider habe ich ein Anliegen und hoffe, dass ich Gehör finde:

Natürlich gehört ein gewisser Fettanteil zur täglichen Ernährung und die Pulvervarianten decken den Durchschnitt der Makronährstoffe sehr gut ab. Mit Huel Black kann man auf einfache Weise die Proteinverteilung erhöhen, nur leider fehlt mir eine fettreduzierte Variante.

Der Hintergrund: einige Bekannte und ich sind laut DNA Analyse (lykon.de) vom Stoffwechseltyp Kohlenhydrate- und oder Eiweißverwerter und sollten somit einen reduzierten Fettanteil mit der Nahrung aufnehmen, da Fette DNA bedingt schlecht verwertet werden und sehr schnell zu Körperfett umgewandelt werden. Mein Kalorienbedarf sollte sich zum Beispiel folgend aufteilen:
22 % Eiweiß, 60% Kohlenhydrate und nur 18% Fett
Somit würde ich mit den Huel-Empfohlenen 2.000 kcal insgesamt 65 Gramm Fett aufnehmen,
sollte jedoch täglich unter 38 Gramm Fett bleiben um nicht meinen Körperfettanteil zu erhöhen und um nicht Gewicht zu zunehmen. Das bedeutet, ich würde nach 3 Huel-Portionen (1.200 kcal) schon mein Fett-Limit überschreiten, ohne irgendetwas anderes an dem Tag zu essen…

Das klingt nun natürlich sehr spezifisch, aber ich bin mir sicher, dass es sehr vielen Menschen auch so geht und sie sich fettarm ernähren sollten, es jedoch einfach nicht wissen (so wie ich und meine Bekannten vor dem DNA Test). Im täglichen Leben kann man bereits sehr gut auf „Light-Produkte“ ausweichen, seien es Molke- Milch oder Fleischprodukte etc.

Bei Huel habe ich diese Möglichkeit leider nicht gefunden, möchte jedoch gerne weiterhin die Produkte verwenden ohne zu hungern.
In dem Sinne würde ich mir eine fettreduzierte Pulver-Variante wünschen und ich bin mir sicher, dass diese auch sehr gut ankommen würde.

Gibt es zb. hier im Forum Interesse an dieser Variante?

Danke

Welche Art von Fett soll denn reduziert werden? Soll nur das Verhältnis gewisser Fette verändert werden? Was bedeutet, dass Fette (welche art?) DNA bedingt schlecht verwertet werden?
Ich habe öfters von lykon gehört und selbst überlegt einen Test dort zu machen. Durch deinen Beitrag habe ich mich etwas nun genauer dort eingelesen und es kommen mir ziemliche Zweifel auf, insbesondere dein „DNA-Ergebnis“ mit dem niedrigen Fett- und Proteinanteil.

Lykon (früher vimdea) ist nun als Bluttestanbieter einige Jahre (mit vimeda >4 jahre) auf dem Markt, kann jedoch nirgends nachweisen, inwieweit die von ihnen versprochenen DNA Test (‚individuelle Ernährungsberatung‘) wirklich bei dem Endkunden zu Verhaltensänderungen geführt haben (bis auf die drei (!) success stories), geschweige denn zu einem gewünschten Ernährungsziel. Nach 4 jahren muss es möglich sein, mit konkreten Zahlen (Studie wieviele Kunden es geschafft haben o.Ä.) sein Verfahren zu unterstützen oder auch nicht.

Was man erwarten kann: „Bei Lykon bekommst Du keine Therapieempfehlungen. Wir sprechen Dir, auf Basis Deiner ermittelten Blutwerte, lediglich Handlungsempfehlungen aus, die Dir helfen können, Dein Wohlbefinden und Deine Performance zu steigern und damit das Beste aus Dir herauszuholen.“ Keine Fettreduktion, keine richtige Ernährung, sondern schwammiges ‚Wohlbefinden‘ und ‚Performance‘.

Auch schreibt Lykon über sich selbst: „Basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verwenden wir hierfür einen speziell entwickelten Algorithmus, um festzustellen, wie sich jeder einzelne SNP auf das Gesamtergebnis auswirkt.“ Das entscheidende, wie dieser Algorithmus funktionieren soll, bleibt geheim. Die erwähnten wissenschaftliche Erkenntnisse, die auch auf der Seite verlinkt werden, handeln zwar über diese Thematik, schaut man sich jedoch die Schlagworte an, kommen auch hier Zweifel auf, inwiefern Lykon aus diesen Erkenntnissen überhaupt eine Algorithmik zu einer DNA-basierten Ernährungsberatung ableitet:
„…prevention and Mangement of Chronic Diseases associated with obesity“
„…approach for the prevention and management of the metabloc syndrom“
„Weight regain prevention“
„Personalize a calorie controlled diet“
„Caffee consumption“
„Omega 3 Supplemenation“
„Interaction between Common Genetic Variants and Total Fat Intake on Low-Density Lipoprotein“
„Dietary Fat and Body Mass Index“
„Molecular basis of salt sensitivity in human hypertension“
„Sugar-sweetened beverages and genetic risk of obesity“
„Saturated fat intake modulates the association between an obesity genetic risk score and body mass index“

Und überhaupt, gibt es tatsächlich noch diese große wissenschaftliche Basis für eine Low-Fat-Ernährung wie im letzten Jahrhundert? für mich erschließt sich nicht, warum Huel hier eine Low-Fat Version herausbringen soll.

Die Pulver anderer Hersteller enthalten andere Mengen an Fett, KH und Proteinen in anderem Verhältnis. Nicht jeder Anbieter kann alles abdecken. Es ist sowieso bemerkenswert was Huel in letzter Zeit alles an Neuem auf den Markt gebracht hat, man ist dabei sicher auch ein gewisses unternehmerisches Risiko eingegangen, ganz zu schweigen von den Investitionen in die Entwicklung der Produkte…

Hallo Hanspeter und Mariabarbara,
ich bin leider kein Ernährungswissenschaftler oder DNA Experte, jedoch konnte ich durch die Ernährungsumstellung (auf Großteils Kohlenhydrate und Proteine) mein Gewicht und vor allem meinen Körperfettanteil reduzieren ohne zu Hungern und nicht mit einer HUEL Diät. Die Bekannten haben ähnliche Erfahrungen gemacht, eine Kollegin z.B. ist Kohlenhydrat-Fett Verwerter, isst schon seit Jahren Unmengen, also Tafelweise Schokolade und ist rank und schlank, ein anderer Kollege hat jahrelang LowCarb versucht und konnte kein Gewicht verlieren, nun ist herausgekommen dass er Kohlehydrat-Typ ist, was die „Theorie“ meiner Meinung nach schon etwas bestätigt.
Ja ich weiß auch dass mein Beitrag wohl nicht direkt ein neues Produkt auf den Markt bringen wird. Jedoch wenn genügend Nachfrage besteht, wäre das wohl eine tolle Idee und Win-Win Situation um für uns Endkunden mehr (passendere) Variationen bereit zu stellen und für Huel mit diesem Marktsegment Umsatz zu generieren. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Geht mal in den Supermarkt und schaut, wie viele „Light Produkte“ verfügbar sind, wenn das nicht wichtig wäre, hätten die Hersteller das schon seit Jahren eingestampft.
Ansonsten danke für den Tipp mariabarbara, vielleicht sollte ich wirklich mal andere Hersteller probieren. Schönen Tag an alle :wink:

Warum macht man „gesund“ eigentlich immer am Gewicht fest? Es gibt auch Menschen die im Gegenteil viel zu mager sind und Probleme haben zuzunehmen. Das ist auch nicht unbedingt gesund, und die damit verbundene Ernährung selten wirklich so optimal.

Falls du eine Übersicht über den Markt willst ist übrigens die Seite bayze. de ganz gut

Man darf auch nicht vergessen, dass viele Vitamine nur fettlöslich sind, und man mit reduzierter Fettaufnahme auch gleichzeitig eine stark reduzrierte Vitaminaufnahme hat. Ob das wirklich das gesündeste ist, naja…

Mit light wird Geld verdient. Deswegen gibt es das. Die Firmen haben kein Interesse an deiner Gesundheit. Das sind wirtschaftliche Gründe.

Und nur weil du 2 Beispiele kennst… Also nach einer Bestätigung für deine Theorie suchst…
Da würde ich eher zum Arzt gehen und Schilddrüse und Hormone prüfen lassen.
Oder kommt als nächstes der Tip für homöopathische Mittel?
Wenn Schilddrüse/Hormone und Gesundheit okay sind, dann musst du eben weniger fressen und dich mehr bewegen. Alles andere wäre sich selbst in die Tasche lügen und nur eine Ausrede.